Das Henschel Quartett

schreibt und am 8. Dezember:

Alles Liebe und viel Spaß
beim Musizieren!


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  Nach einem ausverkauften Konzert in Londons berühmter Wigmore Hall schreibt die "Strad" bereits im März 2002 "...ein Höhepunkt des Konzertjahres. Vorgetragen mit einem Brio und Wagemut, den andere Quartette kaum einmal aufbringen, war das Spiel der Henschels ebenso dicht an der Vollendung wie über jeden Zweifel erhaben. Magisch!". Auch die FAZ beschrieb den jüngsten Auftritt des Quartetts beim Rheingau Musik Festival als "Sternstunde der Kammermusik.".

1994 gelang es den Geschwistern Henschel mit Mathias Beyer-Karlshfj den idealen Cellopartner zu finden. Bereits in den intensiven Studienjahren beim Amadeus Quartett und Prof. F. Beyer, später bei Mitgliedern der Quartette Alban Berg, La Salle und Melos, sahen sich die jungen Musiker mit höchsten internationalen Ansprüchen konfrontiert. 1995 gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg gleich fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Ein Jahr später folgte in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet in Londons Wigmore Hall, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg "in die 1. Liga der international führenden Quartettformationen."(WAZ).

Das Quartett tritt inzwischen regelmäßig in renommierten Kammermusikreihen auf und ist bei vielen bedeutenden Musikfestspielen zu Gast, darunter Tanglewood/USA, Proms Concerts in London, Schubertiade Feldkirch, Kuhmo/Finnland, Rheingau Musikfestival, Schwetzinger Festspiele und Kissinger Sommer. Die neunte Japan Tournee des Henschel Quartetts fand im April 2003 statt. Schon 2000 war beim japanischen Fernsehsender NHK ein einstündiges Portrait über das Ensemble erschienen.

Die Saison 2004 führt die Musiker in die Wigmore Hall London, das Concertgebouw Amsterdam, das Tivoli Kopenhagen, zur BBC nach Glasgow, in die Stuttgarter Liederhalle, auf die Wartburg, zum Kreuther Musikfest u.v.a. Im März 2003 war das Henschel Quartett einer Einladung des Goethe Instituts Inter Nationes in Melbourne zu einer dreiwöchigen Australien Tournée gefolgt. Der große Erfolg dieser Konzertreise führte zum spontanen Reengagement für Mai 2004. Einem weiteren Höhepunkt des Jahres 2003, dem gefeierten Beethoven Zyklus in Kopenhagens Tivoli im Sommer, folgte ebenfalls die unmittelbare Einladung wieder zum Kammermusikzyklus im Juli 2004.
Das Henschel Quartett konzertierte u.a. mit Radovan Vlatkovic, Sharon Kam, Eduard Brunner, Alfredo Perl, Christian Elsner und Magdalena Kozena. Mit einigen jungen Komponisten entwickelte sich ein reger Austausch, der zu Kompositionsaufträgen durch das Henschel Quartett führte.
Seit 1998 gestaltet das Henschel Quartett jeden Sommer das erfolgreiche Streicherfestival im Kloster Seligenstadt zusammen mit einem jeweils wechselnden Gastensemble.

Unter den zahlreichen CD-Einspielungen des Henschel Quartetts erhielt die Produktion der Mendelssohn Streichquartette op. 44 Nrn. 1 und 2 (Mediaphon) den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Die vielbeachtete Einspielung der Ginastera Quartette wurde von der "Grammophone" besonders ausgezeichnet. Bei Arte Nova erschienen die Vol. 1 (opp. 12 und 80) und 2 (opp. 13 und 44/3) der Gesamteinspielung der Mendelssohn-Streichquartette. Vol. 3 (opp. 44/1 und 2) wird in Kürze veröffentlicht. 2004 erschien, gemeinsam mit Magdalena Kozena, bei der Deutschen Grammophon außerdem eine CD mit Ottorino Respighis "Il Tramonto" und Werken von Erwin Schulhoff.

 

 

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letzte Aktualisierung: 24.11.2004
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